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Max & Püppi

  • Bernhardiner
  • Rüde (kastriert) / Hündin
  • etwa 70 cm
  • 02.08.2017
  • im Tierheim seit: 23.01.21
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Da sich Max und Püppi nicht mehr mit den anderen im Haus lebenden Hunden vertrugen und es zeitweise zu größeren Beißereien kam, wurden die Zwei schweren Herzens abgegeben.

Die beiden Bernhardiner waren von Anfang an sehr auf sich fixiert und so spielt Max weiterhin den großen Bruder und beschützt seine Püppi.

Beide hängen sehr aneinander und so hoffen wir mit den beiden Riesen auf ein großes Wunder und auf ein gemeinsames Zuhause für die Zwei.

Max ist ein großer Schmusejunge, sobald man ihn überzeugt hat, dass man nichts Böses von ihm möchte. Ein Teil seiner Unsicherheit und Vorsicht ist bestimmt auch seinen körperlichen Beschwerden zuzuschreiben. Er hat starke Hüftsdysplasie und seine Fehlbildungen am Hinterlauf benötigen Bandagen, die seine Stabilität beim Laufen unterstützen. Er bekommt Schmerzmittel und auch weiterhin Physiotherapie. Diese wurde auch schon in seinem früheren Zuhause regelmäßig besucht und war ihm sicherlich nicht immer angenehm. Wenn man seine Schmerzpunkte berührt, kann er schon mal "auslösen", deswegen trägt er bei der Physio und auch bei Arztbesuchen zur Vorsicht einen Maulkorb.

Püppi ist recht mißtrauisch und benötigt etwas länger um sich auf neue Situationen und Menschen einzustellen. Hat sie Vertrauen gefasst, ist sie wie Max ihren bekannten Menschen gegenüber sehr verschmust. Mittlerweile hat das Geschwisterpaar die Herzen der Mitarbeiter erobert und andersherum auch.

Die beiden Bernhardiner sind keine Sportskanonen und auch keine großen Runden gewohnt. Max wird auch weiterhin mit seinen körperlichen Einschränkungen nie große Wege gehen können. Beide sind gut leinenführig, nur bei Hundebegnungen sollten beim Hundehalter Muckis vorhanden sein.

Ein Hof oder ein ebenerdiges Zuhause mit großem Garten, wo man von den Beiden wenig abverlangt, wäre ein Traum. Die Zwei sind das Leben im Haus gewohnt und mögen es auch gerne gemütlich.

Sie sind sehr wachsam und fremden Menschen gegenüber skeptisch. Sie haben beide nicht viel kennengelernt und sind somit recht unsichere Riesen.

Auf jeden Fall muss der zukünftige Halter auch weiterhin Max regelmäßig zur Physiotherapie begleiten und auch die Kosten der Schmerzmittel zusätzlich zu den großen Futterportionen mit einrechnen.

 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 12.04.2021